Strassenkinder

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg betreut straffällig gewordene Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren mit dem Ziel der gesellschaftlichen Wiedereingliederung. Gegründet wurde das Rehabilitationszentrum 2004 von der orthodoxen Bruderschaft der hl. Anastasija. Das Basilius-Zentrum arbeitet eng mit den Jugendrichtern sowie den Polizeistellen der Stadt zusammen. Die Jugendlichen werden schon während der Einvernahme von Sozial­arbeitern und Psychologen des Basilius-Zentrums begleitet. Für Jugendliche, die nach Abschluss der Rehabilitation nicht sofort nach Hause zurückkehren können, unterhält das Basilius-Zentrum ein Heim für betreutes Wohnen. Zusammen mit anderen Organisationen hat das Basilius-Zentrum auch ein Krisenzentrum für Eltern und Jugendliche ins Leben gerufen, das in Notfällen als Anlaufstelle zur Verfügung steht. Für dieses Jahr ist die Eröffnung eines Sozialen Cafés geplant, das Jugendlichen berufliche und soziale Trainings­möglichkeiten bietet.

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Soziales Café

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg, das sich straffällig gewordener Jugendlicher annimmt, plant die Errichtung eines sozialen Cafés. Das Café soll den Jugendlichen die Möglichkeit eröffnen, nach dem vierstufigen Rehabilitationsprogramm erste Berufserfahrungen zu sammeln.

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Neue Lebensperspektiven

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg unter der Leitung von Juliana Nikitina verfolgt bei seinem Rehabilitationsprogramm für straffällig gewordene Jugendliche das Konzept „Rehabilitation statt Strafe“. Im Zuge des vierstufigen Programmes werden den Jugendlichen neue Lebensperspektiven eröffnet. Das Basilius-Zentrum arbeitet sehr erfolgreich und effizient, dennoch kann es kaum auf Unterstützung des russischen Staates zählen. Mit der Gründung einer eigenen Rehabilitationsgruppe für Mädchen hat das Basilius-Zentrum seine Arbeit sogar noch ausgeweitet.

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Eine zweite Chance

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg versucht, straffällig gewordenen Jugendlichen neue Lebensperspektiven und Berufschancen zu eröffnen. Eine besondere Herausforderung ist dabei, dass in den letzten Jahren immer mehr Jugendliche zu Drogen greifen, um dem tristen Alltag zu entfliehen. Vier Jugendliche erzählen von ihren Erfahrungen.

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Rehabilitation statt Strafe

Das von der Sozialpädagogin Juliana Nikitina mitgegründete Basilius-Zentrum in St. Petersburg befasst sich mit der Wiedereingliederung von straffällig gewordenen Jugendlichen. Zum Schutz der Jugendlichen vor Langzeitfolgen wie psychischen Störungen und Traumatisierungen verfolgt das Zentrum bei seiner Arbeit das Prinzip „Rehabilitation statt Strafe“. Trotz der Erfolge des Basilius-Zentrums bei der gesellschaftlichen Wiedereingliederung von gefährdeten Jugendlichen hat es mit dem Desinteresse des Staates an sachgerechten Lösungen sozialer Probleme zu kämpfen, wie Juliana Nikitina im Gespräch berichtet.

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