Patriarch Bartholomaios verurteilt «Glaubensbekenntnis gegen Ökumenismus»

Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios hat Anfang Oktober in einem Schreiben an Erzbischof Hieronymos von Athen schärfstens gegen das sog. «Glaubensbekenntnis gegen den Ökumenismus» protestiert, das mittlerweile von zahlreichen Geistlichen und Laien sowie mehreren Hierarchen der Kirche von Griechenland unterzeichnet worden ist. Patriarch Bartholomaios kritisierte die Äußerungen des «Glaubensbekenntnisses », dass alle Orthodoxen, die Kontakte zu Andersgläubigen unterhielten und mit ihnen beteten, sich automatisch selbst exkommunizierten

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Patriarch Bartholomaios ist nach Gespräch mit Erdogan «voller Hoffnung»

Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios und der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan sind in den Räumlichkeiten der Hl. Georgskirche in Bürük Ada, der größten der Prinzeninseln im Marmarameer, am 15. August zu einem Gespräch unter vier Augen zusammengekommen. Die Unterredung fand nach einem Arbeitsessen statt, welches das Ökumenische Patriarchat zwischen Erdogan und den Verantwortlichen der religiösen Minderheiten des Landes - Orthodoxen, Armeniern, Syrern, Katholiken und Juden - ausgerichtet hatte.

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Neunte zwischenkirchliche Serbien-Tagung in Novi Sad

In der Nähe von Novi Sad in Nordserbien fand am 19. und 20. Oktober die neunte zwischenkirchliche Serbien-Tagung statt. Die Organisatoren der Veranstaltung waren die Serbische Orthodoxe Diözese für Mitteleuropa, die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) der römisch-katholischen Kirche und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit der Serbischen Orthodoxen Diözese Backa (Nordserbien), der römisch-katholischen Erzdiözese Belgrad und der Konrad- Adenauer-Stiftung (KAS).

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Orthodoxe Kirche bei Istanbul soll Moschee werden

Die türkische Zeitung «Milliyet» berichtete am 25. August, dass die 180 Jahre alte griechisch-orthodoxe Hl. Dimitrios- Kirche des Dorfes Ortaköy bei Istanbul trotz zahlreicher internationaler Proteste zu einer Moschee umgebaut und mit einem Minarett ausgestattet werden soll.

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Russische Orthodoxe Kirche erhebt Anspruch auf Königsberger Dom

Patriarch Kirill I. hat sich Anfang April 2009 mit der Bitte an Ministerpräsident Vladimir Putin gewandt, der Russischen Orthodoxen Kirche in Kaliningrad (Königsberg) bei der Restitution von «Objekten mit religiöser Zweckbestimmung, einschließlich des Domes», behilflich zu sein. Der Königsberger Dom, der einsam auf der Pregelinsel Kneiphof aufragt, ist heute eher historischer Gedächtnisort denn Kirche.

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Lutherische Akademie in Riga erhält staatliche Anerkennung

Die Lutherische Akademie, die im Zentrum von Riga gelegen ist, hat sich seit 2005 um die staatliche Anerkennung der von ihr angebotenen Ausbildung bemüht. Im Juni 2009 wurde nun entschieden, dass die Akademie einen staatlich anerkannten Bachelorabschluss in Theologie verleihen darf. Dieselbe Anerkennung wird auch für den Lehrgang Kirchenmusik erwartet, der ebenfalls angeboten wird.

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Stalinismus-Kontroverse ergreift Russische Kirche

In der öffentlichen Meinung in Russland wird Stalin heute - unterstützt durch Statements von Politikern, nicht zuletzt von Vladimir Putin - oft eher als heldenhafter Sieger des «Großen Vaterländischen Krieges» gesehen denn als menschenverachtender Diktator. Die Debatte um die Bewertung der Stalin-Ära wird auch innerhalb der Russischen Orthodoxen Kirche geführt.

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Debatte um die Rolle der Frau in der katholischen Kirche

Die polnische Tageszeitung «Gazeta Wyborcza» widmete sich im Oktober 2009 dem Thema «Die Frau in der Kirche». Auslöser war das Erscheinen des Buches «Brat Karol, siostra Wanda» («Bruder Karol, Schwester Wanda») der Publizistin Aleksandra Klich, die für die «Gazeta Wyborcza» arbeitet und sich bereits in früheren Publikationen Themen angenommen hat, die in Polen kontrovers diskutiert werden.

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Polnische Lutheraner wählen Jerzy Samiec als neuen Bischof

Am 17. Oktober 2009 wählte in Warschau die Synode der Evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnisses in Polen Jerzy Samiec zu ihrem neuen Bischof. Jerzy Samiec, der sich gegen zwei weitere Kandidaten durchsetzte, wurde 1963 in Cieszyn (Teschen) geboren. Die Neuwahl war notwendig geworden, nachdem der zuvor amtierende Bischof Janusz Jagucki zurücktreten musste, da ihm die Synode im April das Vertrauen entzogen hatte.

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Patriarch Kirill trifft weißrussischen katholischen Erzbischof

Im Rahmen seines Pastoralbesuchs in Weißrussland vom 25. bis 28. September traf der russische Patriarch Kirill I. auch das Oberhaupt der katholischen Kirche in Weißrussland, Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz. Beide kirchlichen Würdenträger begrüßten einander «wie alte Bekannte, die einander gut kennen», berichtete ein Sprecher der weißrussischen katholischen Bischofskonferenz, und zogen sich anschließend zu einem kurzen Gespräch unter vier Augen zurück.

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Konferenz in Bratislava: «Verfolgung der Kirchen in den kommunistischen Staaten»

Vom 30. September bis zum 2. Oktober fand in Bratislava eine internationale Konferenz statt, in der unterschiedliche Aspekte der Kirchenverfolgung durch die kommunistischen Regime in Mittel- und Osteuropa thematisiert wurden. Die Konferenz wurde organisiert vom slowakischen Institut des Nationalen Gedenkens, das mit der Aufarbeitung der jüngeren Vergangenheit betraut ist.

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Calvin-Konferenz in St. Petersburg

Am 24. und 25. September fand in St. Petersburg im Rahmen des Calvin-Jubiläumsjahres eine internationale Konferenz zum Thema «Calvin and the modern world» statt. Veranstaltet wurde sie von der «Russischen Christlichen Humanistischen Akademie», einer freien Hochschule, in der Sprachen, Kulturgeschichte, Philosophie, Religionswissenschaft und Theologie gelehrt werden.Die Themen der Vorträge kreisten vor allem um Anknüpfungspunkte zwischen Calvins Theologie und der orthodoxen Theologietradition.

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Erzbischof von Athen suspendiert 52 Gemeindepriester

Das Oberhaupt der Kirche von Griechenland, Erzbischof Hieronymos (Liapis) von Athen, hat Ende September die Vorsteher von 52 Athener Kirchgemeinden wegen «Ungehorsams» suspendiert. Die Geistlichen hatten teilweise wichtige Ämter in der Verwaltung des Hl. Synods inne.

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