Russland: Finanzkontrolle von Glaubensgemeinschaften verschärft
Der russische Präsident Vladimir Putin hat am 28. November 2015 eine Anpassung des Religionsgesetzes unterschrieben, die auf eine stärkere Kontrolle der Glaubensgemeinschaften zielt.
Der russische Präsident Vladimir Putin hat am 28. November 2015 eine Anpassung des Religionsgesetzes unterschrieben, die auf eine stärkere Kontrolle der Glaubensgemeinschaften zielt.
Die Gespräche zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK) sollen fortgesetzt werden.
„Politiker können eine abwehrende Haltung in der Migrationsfrage nicht mit der Verteidigung des christlichen Europas begründen“ – das hat der Erzabt der Benediktinerabtei von Pannonhalma, Imre Asztrik Várszegi, in einem Interview mit dem ungarischen Wirtschaftsmagazin HVG erklärt. „Ein christliches Europa, ein christliches Ungarn sind Utopien und Illusionen“,
Ranghohe Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche haben sich für die Todesstrafe für Terroristen ausgesprochen.
In Omsk ist am 6. November die Rock-Oper „Jesus Christ Superstar“ aufgeführt worden, obwohl eine Gruppe orthodoxer Aktivisten dies verhindern wollte.
Am 11. November hat die Duma ein Gesetz verabschiedet, das die Schriften der Weltreligionen schützt. Die Bibel, der Koran, der Tanach und der Kanjur sowie Zitate aus ihnen können nun nicht mehr als „extremistisch“ eingestuft werden.
Das Bekenntnis des polnischen Geistlichen Krzysztof Charamsa zu einer homosexuellen Beziehung ist auch in seiner Heimat auf Kritik gestoßen.
Die Russische Orthodoxe Kirche hat in letzter Zeit ihre Aktivitäten gegen neue religiöse Bewegungen, die sie als „Sekten“ ansieht, verstärkt.
In Polen sollen Paare mit unerfülltem Kinderwunsch künftig eine künstliche Befruchtung aus eigener Tasche bezahlen.
Der Erzbischof von Prag, Dominik Kardinal Duka, hat in einem Weihnachtsinterview mit der slowakischen Tageszeitung Denník N zur aktuellen Flüchtlingsthematik Stellung bezogen.
Die Russische Orthodoxe Kirche will trotz eines am 11. November bekannt gegebenen positiven Gentests die Gebeine des letzten Zaren Nikolaj II. vorerst nicht als echt anerkennen.
Das Moskauer Patriarchat hat Vorwürfe einer Rechtfertigung Stalins durch Patriarch Kirill zurückgewiesen.
In Vladivostok soll eine monumentale Christus-Statue des georgisch-russischen Bildhauers Zurab Tsereteli aufgestellt werden.
Die Polnische Bischofskonferenz hat die neue konservative Regierung zu einer Politik des Ausgleichs aufgerufen.