Slowakische und ungarische Bischöfe rufen zum Dialog auf
Die katholischen Bischöfe der Slowakei und Ungarns haben sich in getrennten, aber aufeinander abgestimmten Erklärungen zu den im November 2008 wieder einmal offen ausgebrochenen Spannungen zwischen beiden Ländern geäußert. Beide Seiten verurteilten dabei jeglichen Extremismus und riefen zum Dialog der Konfliktparteien auf.
Der Vorsitzende der Slowakischen Bischofskonferenz, Bischof František Tondra von Spiš, erklärte in seinem „Aufruf zur Beruhigung der Beziehungen zwischen der Ungarischen und Slowakischen Republik", er verfolge „mit wachsenden Befürchtungen die zugespitzten Beziehungen" zwischen beiden Ländern. Als Vorsitzender der Slowakischen Bischofskonferenz rufe er „nach Beratung mit einigen Bischöfe alle Menschen guten Willens auf, es möge ein jeder zur wechselseitigen Verständigung zwischen beiden Völkern beitragen." Alle sollten sich von „jeglichen extremistischen Äußerungen distanzieren".



