Petersburger Maler fertigt «Medvedjev-Ikone» an

Der Petersburger Maler Robert Gabitov, ein Muslim, stellte der Öffentlichkeit am 12. September 2008 ein Ikonen- Portrait des russischen Präsidenten, Dmitrij Medvedjev, vor. Wie er gegenüber der Presse erklärte, habe er «mehrere Monate lang in einer besonderen magischen Atmosphäre an diesem Portrait gearbeitet».

Weiterlesen

Russische Kirche will auch in Afrika stärker präsent sein

Nachdem Metropolit Kirill (Gundjajev) von Smolensk, Chef des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, im Oktober und November 2008 kirchliche und wohl auch politische Interessen in Süd-Amerika vertreten hatte (s. G2W 2/2009, S. 6), widmete er sich während seiner Afrika-Reise vom 22. bis 30. November vermutlich der gleichen Aufgabe: Diese führte ihn nach Angola, Namibia und Süd-Afrika.

Weiterlesen

Russlands Präsident Dmitrij Medvedjev zum Tode von Patriarch Alexij II.

«Ein schwerer Schicksalsschlag hat unser Land und unsere Gesellschaft getroffen – Patriarch Alexij II. von Moskau und ganz Russland ist verstorben. Er war nicht nur eine überragende Gestalt des religiösen Lebens, eine wahre spirituelle Persönlichkeit – er war ein großer Bürger Russlands. Ein Mann, in dessen Schicksal sich die bittersten Prüfungen unseres im 20. Jahrhundert an Krisen so reichen Landes widerspiegeln. Ein wahrer Hirte, der sein ganzes Leben ein Vorbild geistlicher Standhaftigkeit und menschlicher Großtaten war.

Weiterlesen

Oberhaupt der Ukrainischen Orthodoxen Kirche weiht Denkmal für Opfer der Hungersnot 1932/33 ein

Im Rahmen der staatlichen Trauerfeierlichkeiten aus Anlass des Gedenkens an den Holodomor („Vernichtung durch Hunger") vor 75 Jahren am 22. November hat Metropolit Vladimir (Sabodan), Oberhaupt der Ukrainischen Orthodoxen Kirche/Moskauer Patriarchat (UOK/MP), ein Denkmal für die ukrainischen Opfer der Großen Hungersnot 1932-1933 eingeweiht. Danach zelebrierten alle Bischöfe der UOK/MP unter Leitung von Metropolit Vladimir einen Totengottesdienst „für die Seelenruhe der Entschlafenen, der von der gottlosen Macht durch Hunger zu Tode Gequälten". Unter den Zelebranten war auch Archimandrit Elpidophor (Lambriniadis), Generalsekretär der Hl. Synode des Ökumenischen Patriarchats Konstantinopel. An dem Totengottesdienst nahmen die gesamte politische Führung der Ukraine sowie Regierungsvertreter von ca. 40 Staaten, Repräsentanten mehrerer Religionsgemeinschaften und großer internationaler Organisationen teil.

Weiterlesen

Führung von «Kirche in Not» im Außenamt der Russischen Kirche empfangen

Am 11. November 2008 hat der Leiter des Kirchlichen Außenamtes der Russischen Orthodoxen Kirche, Metropolit Kirill (Gundjajev) von Smolensk, in Moskau die Führung des katholischen Hilfswerks «Kirche in Not» empfangen: den neuen Präsidenten - Priester Joaquin Alliende, Generalsekretär Pierre- Marie Morel und den Stv. Präsidenten, Pieter van der Velden.

Weiterlesen

Rumänischer Patriarch Daniel: Orthodoxe Kirchen sollten enger zusammenarbeiten

Das Oberhaupt der Rumänischen Orthodoxen Kirche, Patriarch Daniel (Ciabotea) erklärte, dass die Rumänische Orthodoxe Kirche vom neuen russischen Patriarchen eine Fortsetzung des pastoralen und missionarischen Werks seines Vorgängers erwarte. Angesichts der Weltwirtschaftskrise müssten die orthodoxen Kirchen ihre Bande noch enger knüpfen und die gegenseitige Zusammenarbeit und den Dialog intensivieren.

Weiterlesen

Baptisten in Moldova und in Transnistrien

Laut Valeriu Ghile?i, dem Präsidenten der «Union der christlich-evangelischen Baptistenkirchen Moldovas» sind die Beziehungen der Baptisten zum Staat in Transnistrien (dem schmalen, 202 km langen Landstreifen am Ostrand der Republik Moldau, der sich 1990 von dieser abgespalten hatte) besser als in der Republik Moldau / Moldova selbst:

Weiterlesen

Türkei will Muslime in Abchasien unterstützen

Wie die Website der «Nezavisimaja gazeta » mit Hinweis auf die türkische Presse berichtet, hat der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten der Türkei, Prof. Dr. Ali Bardako?lu, den Stv. Mufti Abchasiens, Timur Dzyba, Ende November 2008 in Ankara zu Gesprächen empfangen. Bardako?lu, ein Jurist, ist qua Amt die höchste Autorität des Islams in der Türkei; er gilt als gemäßigt. Kurz zuvor hatte er Moskau im Rahmen einer Konferenz über «Entwicklung der islamischen religiösen Bildung in Russland und im Ausland » besucht. Beide Seiten vereinbarten, türkische Geistliche mit Arabisch-Kenntnissen nach Abchasien zu entsenden, «um das religiöse Band zwischen beiden Ländern zu stärken».

Weiterlesen

Athos-Mönche in Immobilienskandal verwickelt

Das griechische Athos-Kloster Vatopedi und sein aus Zypern stammender Abt Efraim stehen im Mittelpunkt eines Immobilienskandals, der seit mehreren Wochen die griechische Öffentlichkeit beschäftigt und die Regierung des Ministerpräsidenten Kostas Karamanlis schwer erschüttert. Efraim wird vorgeworfen, seine Verbindungen zur Regierung genutzt zu haben, um den angeblich dem Athos-Kloster gehörenden Vistonida-See (im Nordosten Griechenlands gelegen) gegen andere lukrative Liegenschaften zu tauschen - dabei sei der öffentlichen Hand ein Schaden von mindestens 100 bis 150 Mio. Euro entstanden.

Weiterlesen

Russische Kirche: Von Hungersnot 1932/33 waren nicht nur Ukrainer betroffen!

Aus Anlass des Gedenkens an die Hungersnot in der Sowjetunion (nicht nur in der Ukraine!) von 1932/33 vor 75 Jahren - und an ihre vielen Millionen Opfer erklärte Erzpriester Vsevolod Tschaplin, Stv. Vorsitzender des Kirchlichen Außenamtes der Russischen Orthodoxen Kirche, am 18. November 2008: Die Ukrainer müssten einsehen, dass von dieser Tragödie, der Hungersnot von 1932/33, die die Ukrainer „Holodomor" nennen [und zu einem Genozid der Russen an den Ukrainern hochstilisieren - G2W], nicht nur Ukrainer betroffen gewesen seien. Und die Russen müssten einsehen, dass es höchste Zeit sei, „die Bolschewiki, die den Massenhunger inszeniert haben, entschieden zu verurteilen". Opfer der Hungersnöte seien Menschen unterschiedlichster Nationalität gewesen.

Weiterlesen

 

g2w facebook logo   g2w twitter logo