USA: Hl. Synod der OCA als höchstes Leitungsorgan bestätigt

Unter dem Vorsitz von Metropolit Jonah (Paffhausen), Oberhaupt der Orthodox Church in America (OCA), hat vom 2. bis 4. Mai in Chicago die Bischofssynode der OCA stattgefunden und im Anschluss daran am 5. Mai eine Sitzung des aus Geistlichen und Laien zusammengesetzten Metropolitanrates der OCA.

Zusätzlich fanden vom 4. bis 6. Mai gemeinsame Sitzungen beider Körperschaften statt, an denen eine Reihe administrativer und disziplinarischer Entscheidungen gefällt wurden.

Das Bischofskonzil war zusammengetreten, um die Krise zwischen Metropolit Jonah und dem Hl. Synod zu lösen, die im Februar zu einem zweimonatigen Rückzug des Metropoliten von den Amtsgeschäften und zur Einsetzung von Erzbischof Nathaniel (Popp) von Detroit und Bischof Melchisedek (Pleska) von Pittsburgh als temporäre Verwalter der OCA geführt hatten (s. G2W 5/2011, S. 11). Das Bischofskonzil und der Metropolitanrat bestätigten den konziliaren Charakter der Leitung der OCA, deren höchstes Organ der vom Metropoliten geleitete Hl. Synod sei. In den Zeitabständen zwischen den Sitzungen des Hl. Synods entscheide der sog. «Kleine Synod» über alle Belange der Kirche; ihm gehören neben dem Metropoliten drei vom Hl. Synod ernannte Bischöfe an. Die Administration (Kanzlei) der OCA, deren Sitz sich in Syosset/New York befindet, ist ab sofort gegenüber dem Hl. Synod rechenschaftspflichtig. Bis zur Einberufung des All-Amerikanischen Landeskonzils der OCA im November bleibt Erzbischof Melchisedek stv. Leiter der OCA-Administration.

www.portal-credo.ru, 3., 7. Mai 2011 – O.S.

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