Deutschland: 30-Jahr-Jubiläum zur Bischofsweihe von Erzbischof Mark (Arndt)

In der Kathedrale der Heiligen Neumärtyrer Russlands in München hat Erzbischof Mark (Arndt), das Oberhaupt der Eparchie Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Auslandskirche, am 30. November 2010 den 30. Jahrestag seiner Bischofsweihe begangen.

Den fei erlichen Gottesdienst leiteten Metropolit Ilarion (Alfejev), der Leiter des Kirchlichen Außenamtes der Russischen Orthodoxen Kirche, und Metropolit Ilarion (Kapral), das gegenwärtige Oberhaupt der Russischen Auslandskirche.

Nach der Liturgie überreichte Metropolit Ilarion (Alfejev) Erzbischof Mark im Namen von Patriarch Kirill eine eigens für ihn angefertigte Panhagia (gr. «Allheilige», Beiname der Gottesmutter; neben dem Brustkreuz tragen die orthodoxen Bischöfe auch ein mit Edelsteinen verziertes Medaillon mit einer Darstellung der Gottesmutter). Zudem verlas er eine Grußbotschaft des Patriarchen, in der dieser Erzbischof Mark um dessen Verdienste bei der Wiedervereinigung von Russischer Auslandskirche und Mos- kauer Patriarchat dankte: «Sie haben sich maßgeblich an den Verhandlungen zwischen der Russischen Auslandskirche und dem Moskauer Patriarchat beteiligt. Mit Ihrer ausgewogenen, sachlichen Haltung haben Sie [...] wesentlich zum Erfolg dieses Gott wohlgefälligen Unterfangens beigetragen.» Metropolit Ilarion (Alfejev) würdigte ebenfalls die Verdienste des Jubilars um die Wiedervereinigung der beiden Kirchen: So habe Erzbischof Mark in den 1990er Jahren den Dialog mit Erzbischof Feofan (Galinskij), dem Oberhaupt der Eparchie Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche, begonnen. Zudem habe er aufgrund seiner Sprachkenntnisse einen bedeutenden Beitrag zur interorthodoxen Zusammenarbeit geleistet.

www.portal-credo.ru, 2. Dezember 2010 – O.S.

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