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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Der Wohltätigkeitsfonds „Mit Rat und Tat“ setzt sich für Witwen und deren Kinder im Raum St. Petersburg ein. In Zusammenarbeit mit Psychologen, Sozialarbeitern und Juristen wird den Witwen eine breit gefächerte Betreuung angeboten, um ihnen in der schwierigen Lebensphase zu helfen.

In Russland liegt die jährliche Sterberate von Männern ein Vielfaches höher als diejenige von Frauen. Witwen und deren Kinder können jedoch kaum mit staatlicher Unterstützung rechnen. Diesem Problem will der Wohltätigkeitsfonds „Mit Rat und Tat“ entgegenwirken. In Zusammenarbeit mit Psychologen, Sozialarbeitern und Juristen bietet er den Frauen und ihren Kindern ein komplexes Betreuungsangebot an, um ihnen in der schwierigen Lebenssituation zu helfen.

Innerhalb kurzer Zeit ist die Stiftung „Mit Rat und Tat“ aus St. Petersburg, die Witwen psychologisch und juristisch beisteht, zum Vorbild weiterer Unterstützungsgruppen für Witwen in ganz Russland geworden. In den nächsten Monaten soll ein russlandweites Solidaritätsnetzwerk entstehen. Darüber spricht Regula Spalinger, die Projektverantwortliche von G2W, mit Elena Lepeschonok von „Mit Rat und Tat“ und Nina Rjabova, die in Saratov eine Gruppe für Witwen gegründet hat.

Der Wohltätigkeitsfonds „Mit Rat und Tat“ aus St. Petersburg unterstützt Witwen mit rechtlicher und psychologischer Beratung. Zudem hilft er den Frauen durch den Aufbau eines Solidaritätsnetzwerkes. Über die Arbeit des Fonds spricht Regula Spalinger, die Projektverantwortliche von G2W, mit den beiden Leiterinnen Elena Lepeschonok und Alexandra Starostenko sowie der Betroffenen Milena Bojku. 

 

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