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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Die Föderation Jüdischer Gemeinden Russlands (FEOR) hat am 9. März in Moskau erneut ihre Sorge über eine zunehmende Leugnung und Verharmlosung des Nationalsozialismus sowie die Rehabilitierung von Naziverbrechern in einer Reihe europäischer Länder erklärt.

 

Am 13. Februar ernannte Papst Benedikt XVI. den Bischof von Hradec Králové (Königgrätz), den Dominikaner Dominik Duka (*1943), zum neuen Erzbischof von Prag. Die Einsetzung wird am 10. April stattfinden.

Nach zahlreichen Protesten hat das russische Justizministerium am 19. Februar seine Änderungen zum Religionsgesetz «zur weiteren Bearbeitung» zurückgezogen. Die Änderungen sahen eine massive Einschränkung der missionarischen Tätigkeit sowie eine Meldepflicht für Mitglieder von religiösen Organisationen vor und hatten scharfe Kritik von Baptisten, Muslimen sowie eines Teils der Orthodoxen hervorgerufen.

Russlands Regierung will den 28. Juli, den Jahrestag der Christianisierung des Landes, zum gesetzlichen Feiertag erklären.

Das Landgericht Nizza hat am 20. Januar in zweiter Instanz der Russländischen Föderation das Besitzrecht an der orthodoxen Hl. Nikolaj-Kathedrale in Nizza zugesprochen.

Zum Urteil des Landgerichts Nizza, welches das Besitzrecht an der orthodoxen Kathedrale Hl. Nikolaj dem russischen Staat zusprach, veröffentlichte der Diözesanrat der «Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa» (Patriarchat Konstantinopel) mit Sitz in Paris am 29. Januar folgende Erklärung:

 

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