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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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In Serbien ist Mitte Juni ein Interreligiöser Rat gegründet worden. Die Institution stellt dabei keine unabhängige Körperschaft dar, sondern ist dem serbischen Religionsministerium angegliedert.

Der Rektor der Ukrainischen Griechisch- Katholischen Universität (UCU) in Lviv, Priester Dr. Borys Gudziak, setzte die ukrainische Öffentlichkeit am 18. Mai über den Besuch eines Beamten des Staatlichen Sicherheitsdienstes (SBU) bei der UCU in Kenntnis.

Der Vorsitzende der Slowenischen Bischofskonferenz, Erzbischof Anton Stres, hofft auf bessere Beziehungen zwischen Kirche und Staat in Slowenien, nachdem der slowenische Verfassungsgerichtshof ein bereits 2007 verabschiedetes Gesetz zur Religionsfreiheit für verfassungskonform erklärt hat.

Die Orthodoxe Kirche von Griechenland möchte den Bürgern in der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise beistehen. Dies machte Erzbischof Hieronymos II. von Athen, Oberhaupt der Orthodoxen Kirche von Griechenland, bei einem Treffen mit Ministerpräsident Giorgos Papandreou am 4. Mai deutlich.

Auf Einladung von Patriarch Kirill hat der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., Russland und der Russischen Orthodoxen Kirche einen offiziellen Besuch abgestattet. Stationen der 10-tägigen Reise des Ökumenischen Patriarchen vom 22. bis zum 31. Mai waren Moskau, das Dreifaltigkeitskloster in Sergiev Posad, St. Petersburg und das karelische Kloster Valaam.

 

Mit einem Friedensappell für den Nahen Osten und einem Aufruf zur Zusammenarbeit der Religionen hat Papst Benedikt seine dreitätige Reise nach Zypern vom 4. bis 6. Juni beendet. Benedikt XVI. bereiste erstmals ein mehrheitlich orthodoxes Land.

 

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