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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Der Generalsekretär der Russischen Bischofskonferenz, Priester Igor Kovalevskij, hat das Verhältnis der Katholiken zu den Orthodoxen im Land trotz der bestehenden dogmatischen Unterschiede als gut bewertet. Im Interview mit der Zeitung « Nezavisimaja gazeta» erklärte Kovalevskij, dass die kleine katholische Kirche in Russland «an einer starken Orthodoxie interessiert» sei, mit der man zusammenarbeiten könne.
Vom 2. bis 9. September fand in Lviv die jährliche Bischofssynode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche (UGKK) statt, an der 39 Bischöfe aus der Ukraine, Westeuropa, den USA, Lateinamerika und Australien teilnahmen.
Laut Schätzung der Föderation Jüdischer Gemeinden in Russland (FEOR) leben bis zu einer Million Juden in Russland.
In der Heilig-Kreuz-Kirche im ostanatolischen Van auf der Insel Achtamar im Vansee hat am 19. September der erste armenische Gottesdienst seit fast 100 Jahren stattgefunden.
In Odessa hat der geplante Bau einer griechisch-katholischen Kirche zu scharfen Protesten der örtlichen Eparchie der dem Moskauer Patriarchat zugehörigen Ukrainisch Orthodoxen Kirche (UOK-MP) geführt.
Die zwölfte Vollversammlung der «Gemischten Theologischen Kommission für den Dialog zwischen der römischkatholischen und der Orthodoxen Kirche » vom 20. bis 27. September in Wien hat zu keinem Durchbruch in der strittigen Frage nach der Rolle des Bischofs von Rom innerhalb der Gemeinschaft der Kirche geführt.

 

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