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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Unter dem Vorsitz von Erzbischof Chrysostomos (Dimitriou) hat die Bischofssynode der Orthodoxen Kirche von Zypern am 13. September ein neues Statut verabschiedet.

Das Parlament des Gebiets Kaliningrad hat am 28. Oktober beschlossen, der Eparchie Kaliningrad der Russischen Orthodoxen Kirche weitere 15 in staatlichem Besitz befindliche «religiöse Objekte » unentgeltlich als Eigentum zu überlassen.
Ultrakonservative orthodoxe Kreise haben die jüngste Volkszählung in Russland und deren Methoden scharf kritisiert. Erzpriester Michail Kondratjev, Vorsteher an der Moskauer Kirche der Gottesmutter von Kasan, erklärte gegenüber dem Nachrichtendienst Portal-Credo.ru, die Volkszählung erfolge «auf Weisung der UNO», nicht etwa der russischen Regierung.
Der römisch-katholische Erzbischof Paolo Pezzi hat in einer öffentlichen Erklärung vom 4. November gegen die geplante Übergabe von 15 nicht-orthodoxen Kirchgebäuden an die Russische Orthodoxe Kirche im Gebiet Kaliningrad protestiert (s. vorangegangene Meldung):
Die Russische Orthodoxe Kirche hat einen eigenen Kanal auf der Internet- Plattform YouTube (www.youtube.com/ russianchurch) gestartet.
In Russland erinnert erstmals ein Mahnmal an die Katholiken, die unter dem sowjetischen Diktator Josef Stalin hingerichtet wurden. Der Moskauer Erzbischof Paolo Pezzi weihte am 28. Oktober einen Gedenkstein auf dem Friedhof Levaschovo bei St. Petersburg ein.

 

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