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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Metropolit Volodymyr (Sabodan) von Kiew von der Ukrainischen Orthodoxen Kirche – Moskauer Patriarchat (UOK-MP) hat vom 22. bis 24. November 2010 seinen 75. Geburtstag in Kiew gefeiert. An der Liturgie nahm auch der ukrainische Präsident Viktor Janukovytsch teil. 
Jānis Vanags bleibt Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands (ELKL). Vanags hatte der am 3./4. Dezember 2010 in Riga tagenden Synode der ELKL die Vertrauensfrage gestellt.

In einem Gespräch von Kirchenvertretern mit Ministerpräsident Nečas sind weitere «Schritte zur Lösung der Frage des Eigentumsausgleichs» vereinbart worden.

Der Hl. Synod der Georgischen Orthodoxen Kirche hat am 21. Dezember bekannt gegeben, dass der Titel des Patriarchen fortan folgendermaßen lauten soll: «Katholikos-Patriarch von ganz Georgien, Erzbischof von Mzcheta-Tbilissi, Metropolit von Zchum-Abchasien und Pizunda, der Heiligste und Seligste Ilia II.»
Das fünfte russisch-polnische Gesellschaftsforum, das am 6. Dezember 2010 während des Staatsbesuches des russischen Präsidenten Dmitrij Medvedev in Warschau stattfand, stand ganz im Zeichen der Versöhnung: Der polnische Präsident Bronisław Komorowski dankte Medvedev für die Erklärung des russischen Parlaments vom 26. November zur sowjetischen Verantwortung für das Verbrechen von Katyń.
Erzpriester Vsevolod Tschaplin, der Leiter der Synodalabteilung des Moskauer Patriarchats für die Beziehungen der Kirche zur Gesellschaft, hat an einer Konferenz in Moskau erklärt, dass die orthodoxen Gläubigen in Südossetien den Wunsch nach einer eigenen kanonischen Geistlichkeit hegten.

 

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