Im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen Papst Benedikt XVI. und dem Oberhaupt der Orthodoxen Kirche von Zypern, Erzbischof Chrysostomos II., standen die Lage der Christen im Mittleren Orient und die Religionsfreiheit.
Die Große Kammer des Straßburger Menschenrechtsgerichtshofs hat Mitte März mit 15 gegen zwei Stimmen letztinstanzlich entschieden, dass die Mitgliedsländer des Europarats frei und autonom entscheiden können, wie sie in öffentlichen Schulen mit religiösen Symbolen wie Kruzifixen umgehen wollen. Damit wurde das gegenteilige Urteil der Kleinen Straßburger Kammer von 2009 aufgehoben.
Das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche von Zypern, Erzbischof Chrysostomos II., hat in einem Hirtenbrief zu Ostern den zypriotischen Präsidenten Dimitris Christofias und seine regierende «Fortschrittspartei des werktätigen Volkes » (AKEL) wegen ihrer Annäherungs- und Aussöhnungspolitik mit den türkischen Zyprioten gerügt und zum Abbruch aller Verhandlungen aufgerufen.
Der Vorsitzende des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, hat eine positive Bilanz seiner ersten Russland-Reise gezogen, in deren Rahmen er Patriarch Kirill seinen Antrittsbesuch abstattete.
Die beiden höchsten Ökumene-Vertreter der römisch-katholischen Kirche und der Russischen Orthodoxen Kirche – der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, und der Leiter des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, Metropolit Ilarion (Alfejev), – haben durch zwei gemeinsame Auftritte ihre Bereitschaft zur ökumenischen Zusammenarbeit bekräftigt.
Der russische Außenminister Sergej Lavrov und Patriarch Kirill haben an den XIX. Internationalen Weihnachtslesungen der Russischen Orthodoxen Kirche am 25. Januar die enge Verbundenheit von Kirche und Staat betont.














