Patriarch Kirill hat am 26. April in der Elias-Kirche in Tschernobyl einen Gedenkgottesdienst für die Opfer der Reaktorkatastrophe vor 25 Jahren gefeiert. An dem Gottesdienst nahmen auch der ukrainische Staatspräsident, Viktor Janukovytsch, und sein russischer Amtskollege, Dmitrij Medvedev, teil.
Das Gericht des Moskauer Stadtkreises Ljublino hat am 20. April die Klage der Staatsanwaltschaft zurückgewiesen, die vom «Bund orthodoxer Bannerträger» vertriebenen T-Shirts mit der Parole «Orthodoxie oder Tod!» als rechtsextremistisch einzustufen.
In der wöchentlichen Fernsehsendung «Das Hirtenwort» (Slovo pastyrja) hat Patriarch Kirill die Behauptung, die Russische Orthodoxe Kirche sei «reich, stütze sich auf die Staatsmacht und den Staat und strebe danach, das Bewusstsein [der Menschen] zu beeinflussen», als eine Lüge bezeichnet.
Wegen massiver Kritik am russischen Patriarchen Kirill hat Metropolit Nikolaj (Schkrumko) von Ischewsk und Udmurtien am 1. April drei Priester seiner Eparchie suspendiert.
Noch in diesem Jahr sollen die ersten festangestellten Militärseelsorger ihre Arbeit in der russischen Armee aufnehmen.
Der Hl. Synod hat am 22. März eine Neuordnung der kirchlichen Strukturen im Nordkaukasus beschlossen: Die Eparchie Stavropol und Vladikavkaz, die bisher fast den gesamten Nordkaukasus umfasste, soll in drei Eparchien aufgeteilt werden.














