Das georgische Parlament hat am 5. Juli ein Gesetz zur rechtlichen Absicherung der nichtorthodoxen Religionsgemeinschaften verabschiedet.
Das russische Justizministerium hat im Juni eine ganze Reihe von Texten in die staatliche Liste extremistischer und damit verbotener Schriften aufgenommen.
Das Oberhaupt der Armenischen Apostolischen Kirche, Katholikos Karekin II., hat vom 10. bis 15. Juni Georgien besucht. Im Mittelpunkt der Gespräche mit Patriarch Ilia II. und Präsident Michail Saakaschwili standen die Rechtslage der Armenischen Kirche in Georgien sowie umgekehrt der Georgischen Orthodoxen Kirche in Armenien, Fragen des Neubaus von Kirchen sowie umstrittene Besitzrechte an historischen Kirchen in beiden Ländern.
Die Reformierte Christliche Kirche in der Slowakei ist der Gemeinschaft der ungarisch-sprachigen Kirchen im Karpatenbecken (Magyar Református Egyház) beigetreten.
Die Russische Orthodoxe Kirche will nach eigenen Angaben das als Liturgiesprache geltende Kirchenslawisch modernisieren. Wie Archimandrit Kirill, Erster Stv. Chef des Bildungskomitees der Russischen Orthodoxen Kirche, erklärte, sollen komplizierte kirchenslawische Worte durch leichtere ersetzt sowie etliche syntaktische Konstruktionen vereinfacht werden.
Zwei Monate vor dem 20. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine hat die Ukrainische Orthodoxe Kirche/Moskauer Patriarchat (UOK/MP) am 8. Juli ein Jubiläumskonzil in der Kiewer Lawra abgehalten, an dem mehr als 230 Personen (Bischöfe, Priester, Mönche, Nonnen und Laien) teilnahmen.














