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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Das Oberhaupt der Ukrainischen Orthodoxen Kirche / Moskauer Patriarchat (UOK-MP), Metropolit Volodymyr (Sabodan) von Kiew, und der Chef der Strafvollzugsbehörde des Landes, Generalleutnant Alexander Lisizov, haben am 26. August ihren Vertrag zur Zusammenarbeit im Bereich der Gefängnisseelsorge erneuert.
Mitglieder der Reformierten Christlichen Kirche in der Slowakei, die slowakischer Nationalität sind, protestieren gegen den Beschluss der Kirchenleitung, der Gemeinschaft der ungarisch-sprachigen Kirchen im Karpatenbecken (Magyar Református Egyház) beizutreten (s. RGOW 9/2011, S. 6f.).
Anlässlich der Feiern zum Gedenktag der «Taufe der Kiewer Rus’» sind Patriarch Kirill von Moskau und Patriarch-Katholikos Ilia II. von Georgien am 27. Juli in Kiew zusammengetroffen. Die Oberhäupter der Russischen und der Georgischen Orthodoxen Kirche betonten dabei, dass sie die schwierige kirchliche Lage in den von Georgien abtrünnigen Gebieten Abchasien und Südossetien «in einer Atmosphäre brüderlicher Liebe und brüderlichen Friedens» beraten hätten.
Die «traditionellen» Kirchen und Glaubensgemeinschaften in Serbien haben den Entwurf des neuen Restitutionsgesetzes kritisiert, mit dem die Rückgabe des nach dem Zweiten Weltkrieg von den Sozialisten enteigneten kirchlichen Vermögens geregelt werden soll.
Die Oberhäupter mehrerer Religionsgemeinschaften in der Ukraine haben sich für die inhaftierte ehemalige Ministerpräsidentin Julija Tymoschenko eingesetzt.
Der Leiter des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, Metropolit Ilarion (Alfejev), hat in einem Interview mit der serbischen Tageszeitung «Politika » betont, dass sich die Russische Orthodoxe Kirche nicht in die Entscheidung der Serbischen Orthodoxen Kirche über eine Einladung des Papstes nach Niš zur 1700-Jahr-Feier des Edikts von Mailand im Jahr 2013 einmischen werde.

 

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