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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Anna Diamantopoulou, Ministerin für Bildung, lebenslanges Lernen und Religion, hat Anfang August das griechische Parlament über die zwischen der Regierung und der Orthodoxen Kirche von Griechenland ausgehandelte Reduktion von Priesterweihen und Ernennungen von Gemeindegeistlichen informiert.
Auf Einladung von Patriarch Bartholomaios hat vom 1. bis 3. September im Phanar, dem Sitz des Ökumenischen Patriarchen in Istanbul, eine Versammlung («Synaxis») der Kirchenoberhäupter von Konstantinopel, Alexandria, Jerusalem und Zypern stattgefunden.
Metropolit Anthimos (Roussas) von Thessaloniki hat Ende August die orthodoxe Jugend Griechenlands dazu aufgerufen, mit ihm gemeinsam in den Ort Meliti (Präfektur Florina in Westmakedonien) zu fahren, um dort eine im Bau befindliche Radiostation zu zerstören, die Sendungen in makedonischer Sprache ausstrahlen soll.
Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche in Weißrussland, Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz von Minsk-Mohilev, hat sich in einem Hirtenbrief besorgt über die soziale und politische Lage in Weißrussland geäußert.
Die Gemeinsame lutherische-orthodoxe Kommission hat ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert.
Das ungarische Parlament hat am 11. Juli ein neues Religionsgesetz verabschiedet, wonach 14 «traditionelle» Kirchen und Religionsgemeinschaften rechtlich anerkannt bleiben, während über 300 bisher registrierte Glaubensgemeinschaften sich um eine Neuregistrierung bemühen müssen.

 

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