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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Der Hl. Synod der Serbischen Orthodoxen Kirche hat den Kosovo-Serben seine Unterstützung ausgedrückt und sich gegen eine Mitgliedschaft Serbiens in der Europäischen Union um jeden Preis ausgesprochen.
Die russischen Parlamentswahlen vom 4. Dezember und die anschließenden Proteste von über zehntausend Demonstranten gegen von der Regierung organisierte Wahlfälschungen und für Neuwahlen haben in der Russischen Orthodoxen Kirche unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen.
Mit knapper Mehrheit von nur zwei Stimmen hat es das lettische Parlament abgelehnt, den orthodoxen Weihnachtstag, den 7. Januar, zum gesetzlichen Feiertag zu erklären.
Patriarch-Katholikos Ilia II. hat während des Gottesdienstes am 11. Dezember die Banken des Landes scharf kritisiert:
Der jahrelange Rechtsstreit um die Besitzverhältnisse an der orthodoxen Hl. Nikolaj-Kirche in Nizza hat ein Ende gefunden (s. RGOW 12/2011, S. 3): Das Berufungsgericht von Aix-en-Provence bestätigte ein Urteil des Landesgerichts Nizza, wonach der bisherige Trägerverein, der als Kultusgemeinde dem «Erzbistum russisch-orthodoxer Kirchen in Westeuropa – Exarchat des Ökumenischen Patriarchats» untersteht, dem russischen Staat umgehend die Schlüssel der Kathedrale auszuhändigen hat.
Der Besuch des griechisch-orthodoxen Vikarbischofs von Nikaia, Prokopios (Petridis) von Christianoupolis, Anfang Dezember 2011 in Abchasien hat für Irritationen beim Patriarchat Georgien gesorgt. Patriarch-Katholikos Ilia II. forderte von der Orthodoxen Kirche von Griechenland umgehend eine offizielle Stellungnahme.

 

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