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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Das ungarische Parlament hat am 27. Februar 18 weitere Religionsgemein- schaften staatlich anerkannt.
Laut der Leiterin der Abteilung für Allge- meinbildung des russischen Bildungsministeriums, Elena Nisienko, haben 30% der Eltern die «Grundlagen orthodoxer Kultur» für ihre Kinder als Schulfach gewählt.
Das Oberhaupt der Russischen Orthodoxen Kirche, Patriarch Kirill, hat Vladimir Putin unmittelbar nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses zur Wiederwahl als russischer Präsident gratuliert.
Das «Amt für religiöse und nationale Angelegenheiten» hat die statistischen Angaben zu den Religionsgemeinschaften für das Jahr 2011 veröffentlicht:
Die feministische Punkband «Pussy Riot» hat mit einer umstrittenen Aktion in der Moskauer Christus-Erlöser-Kathedrale eine hitzige Debatte über Gotteslästerung ausgelöst.
Der Vatikan strebt weiter ein Kooperationsabkommen mit Weißrussland an. Der neue Vatikanbotschafter in dem osteuropäischen Land, Erzbischof Claudio Gugerotti, übergab dem Außenministerium in Minsk einen Vertragsentwurf, wie er dem weißrussischen Staatsfernsehen in einem Interview sagte.

 

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