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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Die Schweiz lag nicht im Zentrum, sondern an der Peripherie der Migrationswege von osteuropäischen Juden, die von den 1880er Jahren an, aus dem Russischen Reich in den sog. Westen wanderten. Deshalb betraten die Organisatorinnen Sandrine Mayoraz und Tamar Lewinsky (beide Basel) mit ihrem Workshop «East European Jews in Switzerland. Immigrants, Transmigrants and Sojourners» vom 28.–30. März am Zentrum für Jüdische Studien der Universität Basel Neuland.
Das Nein der slowenischen Bevölkerung zu einer Erweiterung der Rechte der 2006 eingeführten eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften ist von der römisch-katholischen Kirche in Slowenien begrüßt worden.
Vladimír Jukl, eine der zentralen Persönlichkeiten des katholischen Widerstands gegen Faschismus und Kommunismus in der Slowakei, ist am 1. Mai verstorben.
In der Ukraine ist 2011 die Zahl der Gemeinden der 55 staatlich registrierten Religionsgemeinschaften um fast zwei Prozent gestiegen. Das geht aus dem am 5. April veröffentlichten Jahresbericht des Kulturministeriums hervor.
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Ungarn und die Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in der Slowakei haben am 21. März in Komárno (Komárom) einen Vertrag zur Zusammenarbeit unterzeichnet, der das kirchliche Leben in den beiden Ländern enger miteinander verbinden soll.

Vertreter des Judentums und der christlichen Kirchen haben sich besorgt über die antisemitische Polemik der rechtsextremen «Jobbik»-Partei geäußert.

 

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