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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Die Abgeordneten des Sejm haben eine von der katholischen Kirche unterstützte Verschärfung des Abtreibungsgesetzes mit 245 gegen 184 Stimmen abgelehnt. Abtreibung bei schwerer Schädigung des Embryos wird somit nicht verboten, wie dies die Opposition gefordert hat.
Im kasachischen Karaganda (kas. Qaraghandy) hat Kardinaldekan Angelo Sodano am 9. September die größte katholische Kirche Zentralasiens geweiht.
Zehntausende Polen haben sich am 29. September an einem Protestmarsch unter dem Motto «Wach auf, Polen» beteiligt, um ihren Unmut über den Ausschluss des Fernsehsenders TV Trwam aus dem künftigen Digitalnetz und über den Kurs der Regierung unter Donald Tusk kundzutun.
Eine Gruppe Abgeordneter hat am 24. September einen parteiübergreifenden Gesetzesentwurf in die Duma eingebracht, wonach die Verletzung religiöser Gefühle sowie die Schändung sakraler Bauten und Gegenstände unter Strafe gestellt werden soll.
Im Streit um die Kirchenfinanzierung in Polen verschärft sich der Ton. Ministerpräsident Donald Tusk erklärte am 12. Oktober im Parlament, er wolle die Finanzierung der Religionsgemeinschaften auch ohne Zustimmung der Kirchen ändern
Die Russische Orthodoxe Kirche will von der evangelischen dänischen Staatskirche vorgenommene Taufen nicht mehr anerkennen. Man reagiere damit auf die im Juni in Dänemark beschlossene Möglichkeit, gleichgeschlechtliche Trauungen in der Kirche durchzuführen,

 

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