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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Um den Lehrstuhl für Theologie an der Moskauer Nationalen Universität für Atomforschung (MEPhI), der im letzten Jahr „für die Zusammenarbeit zwischen orthodoxer Theologie und moderner Wissenschaft“ gegründet worden war, ist in Russland eine öffentliche Debatte entbrannt.

Der Präsident der Republik Moldau, Nikolae Timofti, hat die Moldauische Orthodoxe Kirche, die eine Metropolie des Moskauer Patriarchats ist, zur Umsicht gemahnt.

Die Rumänische Orthodoxe Kirche hat die Berichterstattung internationaler Medien über ihren intensiven Kirchenbau kritisiert.

Das Stadtgericht Tbilissi hat am 1. August die Anklage gegen Archimandrit Antimose (Bitschinaschwili), einen der beiden orthodoxen Priester, die am 17. Mai eine gewaltsame Demonstration gegen eine Gay-Parade angeführt hatten (s. RGOW 7–8/2013, S. 4), fallengelassen.

Anlässlich des 70. Jahrestages der „Wolhynischen Tragödie“ haben der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Józef Michalik von Przemyśl, und das Oberhaupt der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche (UGKK), Großerzbischof Svjatoslav (Schewtschuk), am 28. Juni in Warschau einen Aufruf zur gemeinsamen Versöhnung von Polen und Ukrainern unterzeichnet.

Aus den Ergebnissen der 2011 erfolgten Volkszählung in Estland geht hervor, dass sich 29% der 1,3 Millionen Einwohner des Landes als gläubig betrachten.

 

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