Die größte katholische Ostkirche, die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche, ist weiter gegen die Einführung des Gregorianischen Kalenders.
Der diesjährige 17. Renovabis-Kongress vom 28. bis 30. August in Freising stand unter dem Motto „Frei und solidarisch. Christen in Verantwortung für Europa“ und nahm – im Vorausblick auf den 25. Jahrestag der Wende von 1989 – die Nach-Wende-Prozesse in Mittel- und Osteuropa und die Rolle der Christen und ihrer Kirchen in den Transformationsländern in den Blick. Die Internationalen Kongresse von Renovabis, der „Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa“, haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten als eine wichtige Austauschplattform zwischen Christen aus Ost und West etabliert.
Die Oberhäupter der bedeutendsten ukrainischen Kirchen und Religionsgemeinschaften haben am 30. September einen „Appell an das ukrainische Volk“ veröffentlicht, in dem sie sich für die europäische Integration ihres Landes aussprechen:
Weißrussland bekommt seine erste katholische Hochschule. Der Minsker Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz hat von der Regierung den offiziellen Anerkennungsbescheid für die „Theologische Hochschule Johannes der Täufer“ in der Hauptstadt bekommen, wie die Weißrussische Bischofskonferenz mitteilte. Der Lehrbetrieb soll in den kommenden Wochen beginnen.
Die Kirche muss mit den Kulturen Europas in ständigem Dialog stehen und die Geschichte stets als Ort und Schauplatz der Verkündigung begreifen: Das war der Leitgedanke eines viertägigen Jahrestreffens der 14 katholischen Kirchen östlicher Riten Ende Oktober in Košice.
Die Weißrussische Bischofskonferenz hat am 13. September bekanntgegeben, dass dem Gemeindepriester Vladislav Lazar, der Ende Mai ohne Angaben von Gründen verhaftet worden war, eine langjährige Haftstrafe wegen Landesverrats droht.














