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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Die Generalstaatsanwaltschaft der Republik Moldau hat am 1. Juli ein Strafverfahren gegen den Regierungschef des autonomen Gebiets Gagausien, Mihail Formuzal, und den Bischof der Moldauischen Orthodoxen Kirche – Moskauer Patriarchat, Marchel (Mihăiescu) von Bălţi und Făleşti, wegen „verfassungswidriger Erklärungen und Handlungen“ eingeleitet.

Die georgische Regierung hat eine Staatsagentur für religiöse Fragen eingerichtet, die u. a. der Subventionierung der anerkannten Glaubensgemeinschaften des Landes dienen soll.

In Budapest ist Anfang August der Verfolgung der Roma-Minderheit gedacht worden

Der Hl. Synod der Georgischen Orthodoxen Kirche hat an seiner Sitzung vom 3. Juni die Gründung von vier neuen Eparchien bekanntgegeben und vier neue Bischöfe ernannt.

Trotz heftiger Proteste der Georgischen Orthodoxen Kirche hat das georgische Parlament am 3. Mai ein Gleichstellungsgesetz verabschiedet.

Am IV. Katholisch-Orthodoxen Europäischen Forum (s. vorangegangene Meldung) hat der Leiter des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, Metropolit Ilarion (Alfejev), die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche (UGKK) scharf kritisiert und für die Gewalt in der Ukraine mitverantwortlich gemacht.

 

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