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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Die Russische Orthodoxe Kirche hat den theologischen Dialog mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands eingestellt, weil diese gleichgeschlechtliche Beziehungen befürwortet.

Die Beteiligung orthodoxer Christen an der Arbeit zwischenkirchlicher Organisationen muss nach Auffassung des Leiters des Kirchlichen Außenamts des Moskauer Patriarchats, Metropolit Ilarion (Alfejev), auf der festen Überzeugung basieren, dass „nur die orthodoxe Kirche die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche darstellt“. Dies gelte auch für die Beschlüsse des für 2016 geplanten Panorthodoxen Konzils

Die Regionalregierung von Mordwinien, einer Republik an der Wolga, hat verfügt, dass mit Beginn des Schul- und Studienjahres am 1. September das Tragen von religiöser und nationaler Kleidung an öffentlichen Schulen und Lehreinrichtungen verboten ist.

Die griechische Hauptstadt Athen hat zwar noch immer keine Moschee erhalten, wie schon für die Olympischen Sommerspiele von 2004 versprochen. Doch nun hat sie wenigstens einen Mufti erhalten. Dieses Amt bezeichnet einen islamischen Richter, der aber auch für die sonstige religiöse Verwaltung zuständig ist.

Bei der Vollversammlung der Internationalen Kommission für den offiziellen theologischen Dialog zwischen katholischer und orthodoxer Kirche in Amman ist keine Einigung über ein Konsensdokument zu Grundfragen der Kirchenverfassung erzielt worden.

Die Orthodoxe Kirche von Griechenland verweigert ab sofort die liturgische Begleitung der Verabschiedung und Beisetzung von Verstorbenen, die sich einäschern lassen.

 

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