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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Die Polnische Bischofskonferenz hat die neue konservative Regierung zu einer Politik des Ausgleichs aufgerufen.

Metropolit Seraphim (Mentzelopoulos) ist schon öfter mit polemischen und verletzenden Auslassungen gegen die Ökumene und den interreligiösen Dialog aufgefallen (s. G2W 6/2011, S. 5).

Am 11. November hat die Duma ein Gesetz verabschiedet, das die Schriften der Weltreligionen schützt. Die Bibel, der Koran, der Tanach und der Kanjur sowie Zitate aus ihnen können nun nicht mehr als „extremistisch“ eingestuft werden.

Die Russische Orthodoxe Kirche unterstützt das militärische Eingreifen Russlands in Syrien. Erzpriester Vsevolod Tschaplin, der Leiter der Synodalabteilung für die Beziehungen zwischen Kirche und Gesellschaft

Ranghohe Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche haben sich für die Todesstrafe für Terroristen ausgesprochen.

In Russland ist nun Theologie als wissenschaftliches Fach auch staatlicherseits anerkannt. „Das Fachgebiet ‚Theologie‘ umfasst deren Inhalte und ihre Untergebiete.

 

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