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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Erzpriester Nikolaj Balaschov, Sekretär für interorthodoxe Beziehungen des Moskauer Patriarchats, erklärte am 13. Februar gegenüber der Presse, die Russische Kirche wolle die Vorbereitungen für das seit Jahrzehnten geplante Panorthodoxe Konzil «noch in diesem Jahr wieder aufnehmen».

Auf Einladung des Oberhaupts der Orthodoxen Kirche von Albanien, Erzbischof Anastasios (Yannulatos) besuchte das Präsidium der «Konferenz Europäischer Kirchen» (KEK) Anfang Februar Albanien. Zufrieden äußerten sich die Präsidiumsvertreter zur Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft in Albanien.

Die unabhängige religiöse Website «Portal-Credo.Ru», eine wichtige Nachrichtenquelle für G2W, ist kurz vor dem Landeskonzil der Russischen Orthodoxen Kirche und der Wahl des neuen Patriarchen Kirill Ziel eines massiven Hackerangriffs geworden. Erst Tage nach der Wahl konnte die Site wieder abgerufen werden.

In der Nacht vom 4. auf den 5. März 2004 waren durch eine Brandkatastrophe etwa drei Fünftel der Gesamtanlage des serbischen Athosklosters Hilandar zerstört worden. Eine Spendenaktion zum Wiederaufbau kam im Februar 2009 zum Abschluss.

2008 kam es zu einem Streit zwischen dem Ökumenischen Patriarchat Konstantinopel und der Russischen Orthodoxen Kirche über die kirchenrechtliche Zugehörigkeit der orthodoxen Gemeinden von Hongkong und der Volksrepublik China. Anlass war die Wahl des aus Epirus stammenden Bischofs Nektarios (Tsilis, geb. 1939) zum Metropoliten von Hongkong im Januar 2008 und die Neudefinition des Jurisdiktionsgebietes der Metropolie Hongkong und Südostasien, die nun neben Hongkong auch die Volksrepublik China umfasst.

Der ranghöchste Repräsentant der Serbischen Orthodoxen Kirche in Kroatien, Metropolit Jovan (Pavlovi?) von Zagreb- Ljubljana, ist am 12. Januar zu Gesprächen mit Vertretern des kroatischen Ministeriums für Wissenschaft, Bildung und Sport sowie mit Vertretern der Stadt Zagreb zusammengetroffen. Im Mittelpunkt standen dabei der Bau eines orthodoxen Gymnasiums in Zagreb sowie ungeklärte Eigentumsfragen zwischen der Stadt Zagreb und der Serbischen Orthodoxen Kirche.

 

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