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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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In erster Lesung hat das armenische Parlament am 18. März eine Reihe von Änderungen und Ergänzungen zum Religionsgesetz verabschiedet. Das neue Gesetz wurde mit absoluter Stimmenmehrheit angenommen, nur die sieben Abgeordneten der Oppositionspartei «Das Erbe» enthielten sich aus Protest der Stimmabgabe.

An der Amtseinführung von Vladimir Filo, des neuen Diözesanbischofs von Rož?ava (nahe der ungarischen Grenze) nahm auch der ungarische Kardinal- Primas Peter Erdö teil. Dies kann als Zeichen der Entspannung in der andauernden Diskussion um die Frage, ob die ungarischsprachigen Slowaken einen eigenen Bischof erhalten sollen, gewertet werden (s. G2W 3/2008, S. 9f; G2W 7-8 /2008, S. 15).

Frau Christiane Hummel, Gattin des (Wiederbe-)Gründers und Bischofs (1999-2004) der Ev.-Luth. Kirche in Georgien, ist nicht nur Leiterin der Diakonie, sondern bis zum heutigen Tage die Seele dieser Kirche mit ihren fünf Gemeinden. Die folgenden Abschnitte zur Lage in Georgien sechs Monate nach dem August-Krieg sind einem Bericht von Christiane Hummel von Februar 2009 entnommen.

Am 17. März fand im regierungseigenen Präsident-Hotel zu Moskau das neunte sog. «Nationale Gebetsfrühstück» statt. Der russischen «Stiftung Nationales Gebetsfrühstück » steht als Vorstandsvorsitzender derzeit der Baptistenpastor Vitalij Vlasenko vor (Chef des Amtes für kirchliche Außenbeziehungen der Russischen Union der Evangeliumschristen- Baptisten/RUECB). Seit 2002 wird dieses «Gebetsfrühstück» jährlich abgehalten; entsprechende Veranstaltungen gibt es mittlerweile in mehr als 60 Ländern.

Am 1. Dezember 2008 wurde die rumänisch- orthodoxe Pfarrei «St. Paraskeva» in der Ostschweiz (mit Sitz in Chur) als Mitgliedsgemeinde in die ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) Appenzell - St. Gallen aufgenommen. Damit zählt diese nun drei orthodoxe Mitgliedsgemeinden: eine griechisch-, eine serbisch- und eine rumänisch- orthodoxe.

Anfang März veröffentlichte die polnische Zeitung «Gazeta Wyborcza» eine längere Reportage über den in der Zwischenkriegszeit im litauischen Teil Polens geborenen, gegenwärtig in Weissrussland wohnhaften, Priester Juozas Bulkas und dessen Lebensweg. Wer war bzw. wer ist dieser Bulkas, dass ihm die «Gazeta Wyborcza» so viel Aufmerksamkeit schenkt?

 

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