Unter dem Vorsitz des Oberhaupts der Bulgarischen Orthodoxen Kirche, Patriarch Maksim, fand vom 11. bis 12. März am Sitz der bulgarischen Regierung in Sofia eine Tagung von Vertretern aller orthodoxen Kirchen, der bulgarischen Regierung, des Parlaments sowie von Fachleuten für kanonisches und internationales Recht statt. Anlass der Tagung war der jüngste Entscheid des Europäischen Menschenrechtsgerichthofs in Straßburg zu dem seit der «Wende» schwelenden Kirchenstreit in der bulgarischen Orthodoxie.
Mit der Weihe zweier neuer Bischöfe ist die Autonome Estnische Kirche - Patriarchat Konstantinopel - wieder funktionsfähig: Am 10. Januar wurde Archimandrit Eelija (Ojaperv) zum Bischof von Tartu/Dorpat und wenig später, am 12. Januar, Archimandrit Aleksander (Hopjorski) zum Bischof von Pärnu/Pernau und Saaremaa/Ösel geweiht. Die Weihe nahm das Oberhaupt der Estnischen Orthodoxen Kirche - Patriarchat Konstantinopel, Metropolit Stephanos (Charalambidis, *1940), vor; ihm konzelebrierten mehrere Bischöfe der Kirchen von Konstantinopel, Griechenland, Zypern und Finnland.














