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RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

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Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

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Ein neues russisches Kultur- und Bildungszentrum öffnete am diesjährigen orthodoxen Osterfest (19. April) in Rom seine Pforten. Es befindet sich auf dem Gelände der russischen Botschaft und ist der am 24. Mai eingeweihten Hl. Elisabeth-Kirche angeschlossen.

Eine Arbeitsgruppe des «Staatlichen Komitees für nationale und religiöse Angelegenheiten» hat am 13. April die Arbeit an einem Entwurf für ein neues Religionsgesetz aufgenommen. Die Gruppe setzt sich aus hochrangigen Beamten, aus Mitgliedern des All-Ukrainischen Rates der Kirchen, aus religiösen Organisationen, Wissenschaftlern sowie aus Fachleuten des Instituts für Religionsfreiheit zusammen.

Wie der «Service orthodoxe de presse» in seiner jüngsten Mai-Ausgabe berichtet, soll ein Gebäude der russischen orthodoxen Hl. Nikolaus-Gemeinde an der Via Palestro in Rom «laut gut informierten Kreisen» demnächst in ein Pilgerhotel der gehobenen Klasse umgebaut werden. 

Die Katholische Bischofskonferenz Polens hat in einem Kommuniqué zu ihrer Frühjahrsvollversammlung vom 11. März erklärt, die Aufarbeitung der Kontakte einiger ihrer Mitglieder zum früheren kommunistischen Geheimdienst «SB» sei beendet.

Der Präsident Weißrusslands, Alexander Lukaschenko, wurde im Zuge seines Italienbesuchs am 27. April von Papst Benedikt XVI. zu einem Gespräch empfangen - es war die erste Reise Lukaschenkos in ein EU-Land nach 14 Jahren: Der Staatschef Weißrusslands war wegen Menschenrechtsverletzungen und Wahlfälschungen von der EU zur persona non grata erklärt worden; letzten Oktober hob Brüssel jedoch das Einreiseverbot auf - trotz erheblichen Widerstands in den eigenen Reihen.

 

An der Synode der lutherischen Kirche in Polen am 19. April 2009 wurde dem Leitenden Bischof, Janusz Jagucki, im Rahmen einer Abstimmung das Vertrauen entzogen. Der Chef der Historischen Kommission der Kirche, Czes?aw Cie? lar, hatte zuvor in der polnischen Nachrichtenagentur PAP dargelegt, dass Bischof Janusz Janucki zur kommunistischen Zeit 17 Jahre lang als Informeller Mitarbeiter (Chiffre: «Janusz ») mit dem polnischen «Sicherheitsdienst » zusammengearbeitet hatte

 

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