g2w cover

RGOW 12/2020: Verordneter Stillstand und Proteste – Politik und Religion in Belarus und Russland

Seit Monaten protestieren hunderttausende Menschen in ganz Belarus gegen die manipulierten Wahlen und die exzessive Gewalt. Wie reagieren die Religionsgemeinschaften auf die Situation? Zudem werfen wir einen Blick auf die Pandemie, die Verfassungsreform, die Regionalwahlen und die Kirche in Russland.

Weiterlesen BESTELLEN

projekte strafgefangene ponazyrevo

Projekt des Monats: Basilius-Zentrum – Neuer Fokus auf Berufsausbildung und Prävention

Das Basilius-Zentrum in St. Petersburg ist die einzige NGO in Russland, die ein soziales Rehabilitationsprogramm für 14- bis 18-jährige Jugendliche mit bedingten Haftstrafen anbietet. Im Dorf Nadkopanje soll auch eine neue Filiale mit einem Schwerpunkt auf der Berufsausbildung entstehen.

Weiterlesen SPENDEN

Die Ukrainische Autokephale Orthodoxe Kirche (UAOK) feierte vom 19. bis 21. August in Lviv, Ivano-Frankivsk und Kamjanez-Podilskyj den 20. Jahrestag ihres Wiedererstehens.

Das Moskauer Stadtgericht hat am 25. August den 38jährigen arbeitslosen Michail Orechov aus Tver wegen vorsätzlichen Mordes an Pater Dr. Viktor Bétancourt-Ruiz SJ sowie Totschlags an Pater Dr. Otto Messmer SJ zu 14 Jahren Zuchthaus verurteilt.

In Grosny ist am 20. August die Russische Islamische Kunta-Hadschi-Universität eröffnet worden, die der Achmed-Kadyrov- Moschee angeschlossen ist. Sie kann bis zu 300 Studierende aufnehmen.

Das Oberhaupt der katholischen Erzdiözese Moskau, Erzbischof Paolo Pezzi, ist am 10. August vom Stv. Bürgermeister von Moskau, Sergej Bajdakov, zu einem Gespräch empfangen worden, an dem auch der Vorsitzende des Komitees für Kontakte zu den religiösen Organisationen der Stadt Moskau sowie Mitarbeiter verschiedener Komitees der Moskauer Stadtregierung teilnahmen.

In St. Petersburg öffnete am 16. Juli eine zweite Moschee offiziell ihre Pforten. Der aus Spenden der Gemeinde finanzierte Bau des zweigeschossigen Gebäudes mit Minarett war 2006 von der «Geistlichen Leitung der Muslime von St. Petersburg und dem Nordwestlichen Russland» in Auftrag gegeben worden.

Die litauische Regierung will der Jüdischen Gemeinde des Landes 37 Mio. Euro für im Zweiten Weltkrieg von den deutschen Besatzern enteignetes Eigentum zahlen.

 

g2w facebook logo   g2w twitter logo